Die staatliche Vorsorge wurde einst von links-sozialer Seite ins Leben gerufen. Mit dem Wandel der Zeit, unter anderem auch bedingt durch die demographische Entwicklung, haben wir nun einen Punkt erreicht, in welchem grundlegende Korrekturen notwendig sind um die obligatorische Altersvorsorge zu sichern.

In der Vorlage vom 24. September sind zwar Änderungen angedacht, welche sicherlich für ein paar Jahre eine gewisse Wirkung zeigen werden, für eine langfristige Lösung jedoch völlig untauglich sind. Einmal mehr greift man zur allbekannten „Pflästerli-Politik“. Beispiel dafür sind unter anderem Korrekturen am Umwandlungssatz der zweiten Säule oder eine AHV-Aufstockung von 70 Franken für Neurentner.

Die Reform ist nicht nur ein Beispiel kurzfristigen Denkens, nein sie ist zudem ungerecht und einseitig. Sie kann so dem Volk nicht zugemutet werden und muss entschieden zurückgewiesen werden.

Übrigens ist es nicht so, dass Sie mit einem „doppelten Nein“ am 22. August einfach etwas verhindern, nein Sie zwingen damit sämtliche Gremien gemeinsam nach besseren Ideen zu suchen, um dann eine solide, gerechte und nachhaltige Lösung auf den Tisch zu legen.

Daher meine Empfehlung: 2 x Nein zur AHV-Reform!

Tobias Fischer / Unternehmer und SVP Kantonsrat, Hägendorf

17.09.2017 | 243 Aufrufe